Detaillierte technische Richtlinien für Designer und DTP-Studios. Die korrekte Vorbereitung der Datei garantiert höchste Druckqualität.
1. Dateiformate und Farben
Bevorzugtes Format: optimiertes mehrseitiges PDF (keine verlustbehaftete Komprimierung, keine Ebenen).
Akzeptierte Rasterformate: TIFF (LZW-Komprimierung, auf eine Ebene reduziert) und EPS/AI.
Der Farbraum muss CMYK sein (Profil Coated FOGRA39).
Pantone-Farben werden über Caldera RIP automatisch in CMYK konvertiert. Sonderfarben (z. B. Weiß) müssen als Volltonkanal angelegt werden (z. B. "White").
2. Beschnitt, Ränder und Weiterverarbeitung
Für Großformatdrucke (Banner, Mesh, Textilien), die geschweißt oder gesäumt werden, empfehlen wir 5 cm Spiegelbeschnitt (mirror bleeds) an jeder Seite.
Sicherer Innenrand: Wichtige Logos und Texte sollten 5-10 cm von der Netto-Schnittlinie entfernt platziert werden.
3. Konturschnitt (Cut Contour) und Markierungen
Für starre Materialien, die gefräst oder geschnitten werden (z. B. Bullmer), muss die Schnittlinie ein geschlossener Vektor sein.
Dem Schneidpfad muss die Sonderfarbe CutContour zugewiesen werden (auf Überdrucken/Overprint eingestellt).
Für OptiScout-Kamerasysteme platzieren Sie bitte keine wichtigen Elemente in den Ecken, wo Schnittmarken generiert werden.
4. Schriften und Bitmap-Auflösung
Alle Schriften müssen in Kurven (Pfade) konvertiert werden.
Die Bitmap-Auflösung (DPI) sollte an das Endformat angepasst werden: